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Kampagne „Gewalt-Sehen-Helfen“ im Wetteraukreis erfolgreich gestartet

Was tun, wenn man Zeuge von öffentlicher Gewalt wird? Wie kann man helfen, ohne sich selbst zu gefährden? Weil Gewalt die Lebensqualität von Menschen einschränkt, beteiligt sich der Wetteraukreis an der Kampagne "Gewalt-Sehen-Helfen". "Wir wollen möglichst viele Menschen dazu befähigen, in kritischen Situationen das Richtige zu tun", nannte Landrat Joachim Arnold den Grund für das Engagement des Kreispräventionsrats Wetterau.

Am 13. September 2011 wurden die Rechte an der Kampagne "Gewalt-Sehen-Helfen" vom Hessischen Innenministerium an den Wetteraukreis übergeben. Seither haben 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in zwei Basisworkshops in Bad Nauheim und Karben teilgenommen. Zwölf Frauen und Männer aus dem Wetteraukreis wurden in einem dreitägigen Multiplikatorenseminar ausgebildet, um selbst Workshops anleiten zu können. Somit kann der Kreispräventionsrat mit Unterstützung des Arbeitskreises Gewalt-Sehen-Helfen in Karben interessierten Bürgerinnen und Bürgern auch in anderen Gemeinden und Städten der Wetterau vierstündige Workshops anbieten. Dies gelingt besonders gut gemeinsam, wenn zum Beispiel kommunale Präventionsgremien, Organisationen und Vereine das Angebot nutzen und vor Ort die Durchführung unterstützen.

veröffentlicht am: 20.03.2012

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