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2. Präventionsbeiratessitzung

des Kreispräventionsrates Wetterau

Die Teilnehmer der 2. Sitzung des Kreispräventionsrates

Landrat Joachim Arnold hatte zur zweiten Sitzung des Kreispräventionsbeirats in der Wetterau am 4. Juni 2012 eingeladen. Seit der Gründung des Gremiums im Januar 2011 haben sich mehrere Arbeitsgruppen aus verschiedenen Tätigkeitsbereichen gebildet mit dem gemeinsamen Ziel, die Lebensqualität in der Wetterau zu erhalten und auszubauen. "Dazu gehört es auch, Gewalt- und Straftaten vorzubeugen und für gute Lebensbedingungen in einem sicheren Umfeld zu sorgen", so Landrat Arnold in seiner Begrüßungsrede.

Kornelia Schäfer, Leiterin der Koordinierungsstelle des Kreispräventionsrats Wetterau, informierte anschließend die rund 50 Anwesenden über die Aufgaben des Kreispräventionsrats und berichtete über die Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit. Nach der Vorstellung der Arbeit aus den Arbeitsgruppen Jugend und Gewalt-Sehen-Helfen stellte der Leiter der Kriminalpolizei in der Polizeidirektion Friedberg, Matthias Wanninger, die Kriminalstatistik für das vergangene Jahr vor und merkte dabei an, dass 73 Prozent aller TäterInnen direkt aus der Kommune oder dem Landkreis kommen. Anschließend referierte Prof. Dr. Britta Bannenberg vom Institut für Kriminologie der Justus-Liebig-Universität in Gießen zum Thema "Zahlt sich kommunale Präventionsarbeit auf die Dauer für die Kommunen aus?". Auch sie stellte fest, dass die Mehrzahl der TäterInnen aus der Region kommen und deshalb Präventionsarbeit vor Ort erfolgreich sein könne. Diese müsse jedoch zielgerichtet und regelmäßig betrieben werden. Am Ende der Veranstaltung fand ein reger Informations- und Ideenaustausch zu neuen Themen und Kooperationsmöglichkeiten statt.

veröffentlicht am: 05.11.2012

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